[ui!] @ 1. Netzwerk-Treffen – Smart Regions Bayern

Das erste Treffen des Smart Region Bayern Netzwerks findet am 26. September 2019 in München, Ledererstr.5 in den Räumen des Pilisterverband des AGV von 10.00 – 16.30 Uhr statt.

SmartRegionsBayern REWORK ZDB smallZiel des Smart Regions Bayern – Netzwerks ist es, für die mittlerweile vielen Initiativen, Konsortien, Player und Einzelkämpfer im Bereich Smart Cities and Regions in Bayern einen kontinuierlichen, landesweiten Austausch zu etablieren. Ferner einen Ort zur Generierung und Positionierung sinnvoller Domänen übergreifender Projekte zu schaffen, in denen insbesondere die Bayerischen Regionen im Fokus stehen.

Nachdem im Frühjahr 2019 die ZD.B-Themenplattform Smart Cities and Regions als Domänen übergreifende “Klammer” gegründet wurde, wollen wir gemeinsam mit Ihnen ein bayernweites Akteursnetzwerk aufbauen. Das erste Treffen soll im Wesentlichen dem Kennenlernen und Austausch der Akteure in Bayern und deren Projekten/Ideen dienen und über die geplanten Aktivitäten der ZD.B-Themenplattform informieren.

Da die Location sich direkt im Zentrum von München zwischen Marienplatz und Hofbrauhaus befindet, empfehlen wir mit dem ÖPNV anzureisen bzw. die Park & Ride Plätze am Stadtrand zu nutzen.

 

Ablauf:

10.00 Uhr           Begrüßung durch Sprecher & Koordinator

10.05 Uhr           Statements aus Ministerien und komm. Spitzenverbänden (N.N.)

10.30 Uhr           Input: Prof. Lutz Heuser, Präsident des Smart City Forum
                          „Regionale Datensouveränität als Grundlage für Smart Region Strategien“

11.15 Uhr           Input: Bürgermeister Thomas Fehling, Bad Hersfeld
                            „Smart City Praxisbericht aus Bad Hersfeld mit Life-Demo“

                              Anschließend Diskussion

12:30 Uhr           Mittagspause (60 Min)

13.30 Uhr           Input zu aktuellen Aktivitäten der Themenplattform / ZD.B und in Bayern

14.00 Uhr           Kennenlernen in 3-er Gruppen (2 Runden á 15 Min)

14.30 Uhr           Tour de Table zu relevanten Projekten/Ideen (max. 1 Min. pro Statement)

15.00 Uhr           Kaffeepause (20 Min.)

15.20 Uhr           Worldcafé zu vier Themen

                      • SCR-Roadshow 2019/20
                      • SCR-Atlas/Umsetzungsbeispiele
                      • SCR-Initiativen in Bayern
                      • SCR-Modellregionen

16.10 Uhr           Ergebnisberichte zu den 4 Worldcafé-Themen

16.20 Uhr           Schlussdiskussion / Ausblick 2019/20

16.30 Uhr           Ende des Treffens / Networking im Foyer

Melden Sie sich jetzt bereits kostenlos über eventbrite zur Veranstaltung an!

DIGITALE STÄDTE DIGITALE REGIONEN - Konferenz in Hanau

Am 18.09 fand in Hanau die Konferenz DIGITALE STÄDTE DIGITALE REGIONEN statt. Zahlreiche Besucher von Kommunen, Politik, Unternehmen und Verbänden trafen sich über die Chancen des digitalen Wandels in Kommunen und Regionen zu informieren, auszutauschen sowie Ideen mit Experten und Anwendern zu diskutieren.

 

20190918 152948Im Eröffnungs-Talk wurde intensiv von Vertretern der Kommunen und Verbänden darauf gedrängt, den Breitbandausbau zu forcieren, um den digitalen Wandel schnellstmöglich umzusetzen.

In seinem Impulsvortrag bat der CEO von [ui!], Prof. Dr. Lutz Heuser darum - klar den Breitbandausbau und die Digitalisierung von Kommunen und Regionen zu trennen. Sicherlich ist es notwendig, eine vernünftige Anbindung ans Internet im gesamten Land zu haben, jedoch ist dies nur ein Teil der Digitalisierung und die größeren Anstrengungen bestehen darin, in den Städten und Verwaltungen den digitalen Wandel zu vollziehen. 

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung beschrieben die Digitalstadt Darmstadt mit José David da Torre und der Bürgermeister von Bad Hersfeld, Thomas Fehling ihre Erfahrungen beim Wandel zur intelligenten Stadt. Zahlreiche Hindernisse intern und extern der Verwaltung galt und gilt es aus dem Weg zu räumen - wobei dies nicht nur technische sondern auch Probleme in den Köpfen verschiedener Mitarbeiter und Bürger waren.

20190918 152948Nachfolgend hatten dann alle Besucher die Möglichkeit, sich in vier verschiedenen Workshops (Mobilität & Leben, Energie & Umwelt, Gesundheit & Soziales sowie Tourismus & Freizeit) über die Umsetzung der digitalen Transformation auszutauschen und zu diskutieren. Einer der Workshops (Mobilität & Leben) wurde von [ui!] Mitarbeiterin Wiebke Kronz mitmoderiert und sie berichtete auch über Erfahrungen zu Mobilität & Leben aus Projekten, wie QuarZ und MobiTech. Viele tolle Ideen kamen so zustande, wie der Wunsch nach einer "Super-App", mit der man ebenso mobil überall hinkommt oder Informationen über die Stadt und Kommune erhält und viele Wege zum Amt wegfallen, da zahlreiche Anträge und Verwaltungsakte online getätigt werden können - und das alles mit einem Bezahlvorgang.

 

20190918 152948Im Abschluß-Talk ging es noch einmal darum, Unternehen in Hessen genügend Angebote zu unterbreiten dort zu bleiben oder sich in Hessen anzusiedeln, damit entsprechendes Know-How aufgebaut werden kann. Hierbei sollen laut der hessischen Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Frau Prof. Dr. Kristina Sinemus, zuerst einmal den Studenten und Auszubildenden in Hessen eine Chance gegeben werden, bevor man dann zusätzlich noch weitere Fachkräfte anwirbt. Als Fazit konnten sich aber alle darauf einigen, dass bei der digitalen Transformation alle gefragt sind, sich zu engagieren.



20190918 152948Eine schöne Zusammenfassung des Tages wurde durch einen Künstler erstellt, der während der gesamten Veranstaltung ein Protokoll in Form einer Graphik anfertigte. Weitere Veranstaltungen dieser Art wurden von der Ministerin angekündigt.

Begleitet wurde die Konferenz von einer Ausstellung, wo [ui!] ebenfalls vertreten war und verschiedene Smart City Lösungen vorstellte und interessante Kontakte knüpfte. Frau Ministerin Sinemus lies es ich nicht nehmen, auch an unserem Stand vorbei zu kommen.

 

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[ui!] UMI startet Zukunftsprojekt KIBO-NUM

Forschungsprojekt zur KI-basierten Online-Verkehrsoptimierung erfolgreich angelaufen

München, 12. September 2019 – Das Forschungsprojekt KIBO-NUM zur KI-basierten Online-Verkehrsoptimierung für eine nachhaltige urbane Mobilität ist erfolgreich angelaufen. Ziel der Projektpartner [ui!] Urban Mobility Innovations, PSI FLS Fuzzy Logik & Neuro Systeme GmbH, PSI Mines&Roads GmbH und der Stadt Rosenheim als assoziierter Partner ist die gemeinschaftliche Schaffung einer Lösung zum Management von Verkehrsflüssen von Städten und Gemeinden zur Bewältigung der heutigen und zukünftigen Verkehrsprobleme.

Das Projekt KIBO-NUM, das im April 2019 gestartet wurde, hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird im Rahmen des FuE-Programms „Informations- und Kommunikationstechnik“ des Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.

PSI LO KIBO NUM RZ f508e8b1In KIBO-NUM werden aktuelle, praxisnahe Aufgabenstellungen von Städten und Gemeinden in Bezug auf bestehende Verkehrsprobleme aufgegriffen und passende Lösungsmethoden und -konzepte erforscht bzw. entwickelt. Hierbei sollen insbesondere Verfahren der Künstlichen Intelligenz und aus dem Bereich des „Big Data“ angewendet werden. Mit Hilfe der Verfahren werden Daten zur aktuellen Verkehrssituation erfasst, konsolidiert und Prognosen für ihre weitere Entwicklung in den nächsten Minuten und Stunden abgeleitet. Auf diesem „Datenteppich“ werden kollektive und multi-modale Maßnahmen zur Verkehrsflussoptimierung, sowie Vorschläge für individuelle Reisen mit einem multikriteriellen Ansatz identifiziert und bewertet. Multikriteriell, da unterschiedliche Sichten mit unterschiedlichen Anforderungen und Kriterien über die jeweiligen Zielvorstellungen einbezogen werden; multimodal, da neben dem motorisierten Individualverkehr verschiedene weitere umweltfreundliche Verkehrsträger, wie der ÖPNV oder Fahrradverkehr in ein ganzheitliches Verkehrskonzept einbezogen werden sollen. Die Informations- und Kommunikationstechnik und im Besonderen die Anwendung Künstlicher Intelligenz auf zunehmend verfügbaren „Urban Big Data“ bieten die Chance auf ein objektiv ausbalanciertes Gleichgewicht der Belange von Verkehrsteilnehmern, Bürgern und der Umwelt für ein gesamtverträgliches, ökologisches und flexibles Mobilitätsangebot der Zukunft.

Urban Mobility Innovations (B2M Software GmbH) ist Konsortialführer und übernimmt im Projekt die Integration der Daten der städtischen Systeme in eine offene urbane Datenplattform und legt für die beteiligten Städte damit gleichzeitig einen entscheidenden Grundstein für die Digitalisierung hin zu einer Smart City. Auf der echtzeitfähigen cloudbasierten Plattform werden Machine-Learning-basierte Algorithmen zur Schätzung der Verkehrssituation im Straßenverkehr für eine neuartige, KI-basierte Prognose der Verkehrslage unter Berücksichtigung auch von Parkraumdaten, Floating Car Data und weiteren Datenquellen erforscht und implementiert.

Die PSI-Tochterunternehmen PSI FLS Fuzzy Logik & Neuro Systeme GmbH und PSI Mines&Roads GmbH übernehmen im Projekt die Aufgabenstellungen im Bereich der Verkehrsflussoptimierung (zentrale Steuerung und individuelle Reiseplanung) mit ihren Software-Bausteinen und Expertenwissen zu den KI-basierten Optimierungs- und Entscheidungskernen. Die Hauptinnovation besteht in der Verknüpfung der Machine Learning-Technologie mit der bewährten, auf Erweiterter Fuzzy-Logik basierenden PSI-Optimierungslösung Deep Qualicision KI im Bereich der Verkehrsflusssteuerung sowie des Transfers bestehender Konzepte für übergeordnete Verkehrsnetze auf urbane Verkehrsstrukturen.

Neben der prototypischen Entwicklung des cloudbasierten Systems soll der Ansatz in einem realen Umfeld getestet werden, um diesen später auf weitere Mittelstädte zu übertragen. Dazu konnte die Stadt Rosenheim gewonnen werden. Rosenheim ist eine mittelgroße Stadt mit ca. 65.000 Einwohnern und damit charakteristisch für eine Vielzahl von Städten und Gemeinden in Deutschland. Rosenheim stellt sich im Rahmen des Projekts als Testfeld zur Verfügung und ermöglicht die Umsetzung von Maßnahmen zur kollektiven Verkehrsbeeinflussung, beispielsweise durch die Integration der Verkehrsrechner zur Ampelsteuerung. Auch eine mobile App für die individuelle Reiseplanung soll in Rosenheim erprobt werden.