Needs & Barriers - Erfahrungsaustausch in Berlin

SmartCities 2015 header1

Überall auf der Welt stehen die Städte vor wachsenden sozialen Herausforderungen.

In den nächsten fünf bis zehn Jahren werden die Städte durch den zunehmenden Bedarf an Transport-, Mobilitäts- und Energieangeboten und weiteren öffentlichen Dienstleistungen gezwungen sein, ihre Infrastrukturen zu verbessern, effektiver zu machen und den Bedürfnissen der Bürger anzupassen.

In diesem Kontext lud [ui!] - the urban institute® zahlreiche Fachleute aus der Industrie und verschiedenen Städten Europas zu einer Konferenz nach Berlin ein, um einen Überblick über die aktuellen Anforderungen und Hindernisse von Smart-Cities auf dem Weg zu einer intelligenteren Stadt zu geben.

Sprecherinnen und Sprecher aus dem Inland, Österreich, Spanien, Schweden, Israel und China berichteten über aktuelle Entwicklungen und Aktivitäten und speziell die Vertreterinnen und Vertreter der Städte Köln, Stockholm, Lleida, Tel Aviv, München und Berlin über ihre Erfahrungen aus dem Bereich Smart Cities.

needs and barriers02

Die rund 100 aufmerksamen Zuhörer bereicherten die Veranstaltung durch zahlreiche Fragen an die Vortragenden.

needs and barriers03Am Ende zog der Moderator der Konferenz, Herr Prof. Dr. Lutz Heuser (CTO, [ui!] - the urban institute® ) das Fazit, daß die Kontakte zwischen Industrie und Städten weiter intensiviert, Netzwerke und Kooperationen weiter ausgebaut und der eingeschlagene Weg in Richtung Smart-Cities vorangetrieben werden muss, um den Anforderungen der Städte in der Zukunft gerecht werden zu können.

Eine gelungene Veranstaltung, die durch zahlreiche Gespräche der Zuhörer und Akteure, hoffentlich nachhaltig zu einer Verbesserung der Kommunikation im Bereich der Entwicklung von Transport-, Mobilitäts- und Energieangeboten in den Städten der Zukunft führt, um so den Bedürfnissen und Anforderungen der Bürger gerecht zu werden.

 

Einige Pressestimmen

Metropolitan Solutions: Innovatives Konzept überzeugt Besucher aus aller Welt

- Positive Bilanz der größten Konferenzmesse zum Thema Smart City

Berlin. Die Premiere ist gelungen. Die Metropolitan Solutions zieht nach drei Tagen voller Ideen und Lösungen für die Smart City ein positives Fazit. Rund 4 000 internationale kommunale Entscheider und Politiker aus Städten sowie Experten aus Wissenschaft und Industrie aller Kontinente waren in den Berlin City Cube gekommen, um dort über Lösungen für eine nachhaltige, wettbewerbsfähige und lebenswerte Stadt zu diskutieren. 27 Konferenzen, insgesamt 450 hochkarätige Sprecher und 130 Unternehmen – mit diesen Zahlen hatte es die Metropolitan Solutions aus dem Stand zur weltgrößten Konferenzmesse in Sachen Smart und Green City geschafft. Themen waren eine nachhaltige Energieversorgung, zukunftsweisende Mobilität, intelligente Beleuchtungskonzepte oder der vielfältige Einsatz von Sensornetzwerken.

„Wir haben mit der Metropolitan Solutions ein Format geschaffen, das einmalig ist. Mit 27 unabhängig voneinander organisierten Konferenzen sprechen wir unterschiedliche Entscheider aus den Städten an und bringen sie miteinander ins Gespräch“, sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG. „Die große Internationalität, das hohe Niveau der Fachbesucher sowie die Innovationskraft der gezeigten Technologien und Lösungen bestätigen unsere Entscheidung, diese Veranstaltung in die Eigenständigkeit zu führen und nach Berlin zu bringen. Das alles ist möglich aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Messe Berlin, mit Berlin Partner und der Stadt Berlin.“

„Konzept und Herangehensweise der Deutschen Messe AG haben mich von Anfang an überzeugt“, sagt Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung im Senat von Berlin. Auch aus ihrer Sicht passt der neue Standort perfekt: „Das Erfolgsrezept von Berlin liegt darin, innovative Lösungen für den urbanen Raum nicht nur zu entwickeln und zu produzieren, sondern auch zur Anwendung kommen zu lassen.“

Ein ebenfalls positives Fazit zogen die Unternehmen, die bei zahlreichen Gesprächen auf der mittleren Ebene im Berlin City Cube zwischen den beiden Konferenzebenen ihre Netzwerke erweitert hatten. „Moderne Mobilität in Metropolen können wir nur im Schulterschluss von Unternehmen und Städten entwickeln. Deswegen ist die Metropolitan Solutions ein wichtiges und interessantes Forum. Hier sieht man, wie intensiv beide Seiten bereits gemeinsam an ‘Smart City‘-Lösungen arbeiten“, sagt Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG. Dr. Marianne Janik, Senior Director Public Sector der Microsoft Deutschland GmbH, resümiert: „Mit der Metropolitan Solutions etabliert sich eine Plattform für den Austausch mit Smart City Akteuren, die nach ihren Themen zu den vielfältigsten und nach der Qualität ihrer internationalen Fachvorträge zu den optimal aufgestellten Institutionen gehört. Sie gehört zu den künftigen Meinungsmachern.“

MuellerSmartCityForumDer regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller (rechts), machte sich ebenfalls ein Bild von der Konferenz, hier u.a. mit Vertretern des Smart-City-Forums

Der Ansatz, die Metropolitan Solutions in Berlin als internationalen Treffpunkt für eine intelligente und nachhaltige Stadtentwicklung zu etablieren, ist aufgegangen.

Rund 60 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. Spitzenvertreter von Kommunen nutzten die Metropolitan Solutions ebenso wie jene, die fachliche Empfehlungen geben und Entscheidungen in Städten vorbereiten. Hochrangig besetzte Delegationen aus europäischen Metropolen, Israel, China oder Thailand waren zu Gast.

Auch politische Prominenz – wie Violeta Bulc, EU-Kommissarin für Verkehr, Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, oder der ehemalige Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer – setzte ihre Akzente im Verlauf der Veranstaltung.

Die nächste Metropolitan Solutions findet vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2016 statt. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt steht fest, dass mindestens fünf weitere Konferenzen Teil der Metropolitan Solutions werden – darunter eine wissenschaftliche Konferenz, eine Wirtschaftskonferenz sowie eine Konferenz zum Klimaschutz.