Urban Lighting Innovations auf der Microsoft #DPK18 in Leipzig

dpk18

In der kommenden Woche findet in Leipzig vom 23-25.10 die #DPK18 - the new intelligence für mehr als 2.000 Microsoft Partner, Entscheider aus Unternehmen, Experten, Meinungsbildner und Journalisten statt.

[ui!] wird dort auf Stand 22 durch die Urban Lighting Innovations vertreten sein und u.a. [ui!] UrbanPulse als offene Echtzeit-IoT-Datenplattform für effiziente, integrierte Datenspeicherungen und Bereitstellung von heterogenen Sensordaten Lösungen vorstellen, wie auch das [ui!] COCKPIT zur Visualisierung der urbanen Datenströme. Hierzu zählen insbesondere die von Urban Lighting Innovations vorgestellten, in Straßenleuchten integrierte Umweltsensoren sowie ein Lichtmast mit integriertem WiFi, Lautsprecher, Kamera und E-Ladestation von der Firma Schréder.


Die #DPK18 zeigt außerdem zu folgenden Bereichen interessante Neuigkeiten:

• INTELLIGENT HOME: Das IoT-verknüpfte Zuhause, beispielsweise mit der smarten Kaffeemaschine, die Ihnen schon am Gesicht ablesen kann, wie stark der Kaffee sein sollte.

• INTELLIGENT TRANSPORT: Dank autonomen Fahrens können Sie den Weg zur Arbeit für die Vorbereitung Ihres Tages und der ersten Mails nutzen.

• INTELLIGENT WORKPLACE: Leben Sie modernes Arbeiten mit Ihren über mehrere Standorte verteilten Teams dank Microsoft 365, Surface und Mixed Reality.

• INTELLIGENT INDUSTRY: Am Nachmittag spielen Sie in der Produktion einige Szenarien am digitalen Zwilling durch.

• INTELLIGENT RETAIL: Nach der Arbeit widmen Sie sich dem Kauf Ihres neuen Autos und erhalten durch Künstliche Intelligenz clevere Vorschläge zu Modell und Design.

• INTELLIGENT CITY: Dank der smarten Straßenlaternen, die dann leuchten, wenn Sie vorbeilaufen, können Sie auch noch zu später Stunde eine abendliche Joggingrunde genießen.

| Weitere Infos unter: https://www.microsoft.com/de-de/partner/dpk/default.aspx

Mit Daten zu mehr urbaner Wohnqualität - [ui!] aktiv in Rüsselsheim

Stadtwerke Rüsselsheim bündeln Forschungs- und Entwicklungskompetenz von fünf Partnern für das „Quartier der Zukunft“


QUARZ201815. Oktober 2018, Rüsselsheim am Main. Die intelligente Erfassung und Verarbeitung von Daten zur Optimierung und Vereinfachung des städtischen Alltagsleben werden Teil einer modernen Daseinsvorsorge sein und damit zu einem Zukunftsfeld für Stadtwerke. Die Stadtwerke Rüsselsheim haben zur Entwicklung und Erprobung eines solchen urbanen IT-Ökosystems gemeinsam mit der Stadtwerke- Kooperation Trianel aus Aachen, dem Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS) aus Berlin, dem Fraunhofer-Institut für Software- Systemtechnik (ISST) aus Dortmund und dem Softwareunternehmen Urban Software Institute GmbH [ui!] aus Darmstadt ein umfangreiches Forschungsprojekt gestartet.


Fünf Projektpartner bündeln Kompetenzen für datenbasierte Quartierslösung
Mit dem gemeinsamen Projekt „Quartier der Zukunft“ haben sich die fünf Partner in einem Wettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Forschung durchgesetzt und sich ein Fördervolumen von 3,8 Millionen Euro über die Projektlaufzeit von drei Jahren gesichert. Das Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines Systems aus Sensoren und IT für zukünftige Wohnquartiere. Die dort erhobenen Daten sollen in einer offenen Software-Plattform gebündelt, aufbereitet und in neuen Formaten bereitgestellt werden. „Das Vorhaben beinhaltet die Entwicklung eines offenen Software-Portals, auf der smarte Dienste und offene Daten zur Verfügung gestellt werden und die Installation von Sensoren sowie die Bereitstellung von audiovisuellen Benutzerschnittstellen im Quartier“, erklärt Hans- Peter Scheerer, Geschäftsführer der Stadtwerke Rüsselsheim.


Quartier Horlache Park ist idealer Standort
Als Konsortialführer des Forschungsprojekts haben die Stadtwerke Rüsselsheim zunächst einen umfassenden Nutzerdialog mit geeigneten Quartieren in Rüsselsheim eingeleitet, um die Teilhabe der Betroffenen und der Öffentlichkeit sicherzustellen. In einem viel beachteten Bürgerbeteiligungsprozess hat sich das Rüsselsheimer Quartier „Horlache Park“ im Stadtteil Haßloch-Nord als idealer Standort für das„Quartier der Zukunft“ ergeben. „Die Bewohner im Horlache Park können sich auf Verbesserungen wie Smart-Home-Lösungen, eine verbesserte Energiekostenkontrolle bis zu einem WLAN in ihrem Wohnumfeld freuen“, kündigt Geschäftsführer Scheerer an.


Unter der Führung der Stadtwerke Rüsselsheim erarbeiten die fünf Forschungspartner gemeinsam die rechtlichen, technischen, wirtschaftlichen und soziologischen Bedingungen für den Aufbau IT-basierter Infrastrukturen für die Daseinsvorsorge von morgen.


Smart Metering als Basis für Smart Services
Für die nötige Smart Metering Infrastruktur für Strom, Gas und Wassermessungen sowie datenschutzrechtliche Klärungen sorgt die Stadtwerke-Kooperation Trianel.
„Das Projekt „Quartier der Zukunft“ verbindet den Aufbau nötiger moderner Infrastrukturen wie Smart Metering mit der endkundengerechten Aufarbeitung von Daten zur Erhöhung der urbanen Lebensqualität und für die Entwicklung plattformbasierter Geschäftsmodelle. Die Smart Metering Daten über alle Medien im Kontext zu anderen Daten zu setzen und für den Endkunden sinnvoll aufzuarbeiten wird uns auch Klarheit darüber bringen, welche Daten für Smart Services benötigt werden. Dies ist gerade mit Blick auf den Datenschutz ein wichtiger Punkt für die Etablierung solcher Projekte“, erläutert Dr. Jan Scheffczyk, Leiter Smart Metering bei Trianel.


Entwicklung einer App
Das nötige Know-how für die Hardware der angestrebten offenen Datenplattform für urbane Dienstleistungen wie beispielsweise Parkinformationen, Energieverbräuche oder die Steuerung von Haushaltstechnik liefert die Urban Software Institute GmbH.
Der CEO der [ui!] group, Prof. Dr. Lutz Heuser, meint hierzu: „Durch die Integration auf einer Plattform können die Bewohner im Quartier Horlache Park die neuen Dienste im Quartier über eine einzelne App nutzen und erhalten so auf einen Blick eine detailreiche Übersicht über die aktuellen Informationen rund um ihr Zuhause.“ Projektleiter Daniel Münch ergänzt: „Zudem steht es durch das offene Konzept auch anderen Firmen offen, innovative und intelligente Mehrwert-Dienste für die Anwohner des Quartiers anzubieten.“


Eine neue Architektur für transparente und nachhaltige Datenverarbeitung
Für die Architekturentwicklung des Gesamtsystems und die Bereitstellung einer offenen Datenplattform bringt sich das Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS) ein. „Wir möchten den Menschen die Möglichkeit geben, auf die gewonnenen Daten sowie andere für das Quartier relevante Daten einfach und bequem zuzugreifen. Dabei spielen für uns die Wünsche der Bewohnerinnen und Bewohner mit Blick auf die Freigabe der eigenen Daten eine zentrale Rolle. Transparenz und Nachhaltigkeit liegen uns besonders am Herzen“, erläutert Dr. Sonja Schimmler, Projektleiterin bei Fraunhofer FOKUS.


Datenaustausch leicht gemacht
Das Fraunhofer-Institut für Software-Systemtechnik (ISST) kümmert sich um die sichere Ausgestaltung des Datenaustausches, der für die Dienste notwendig ist: Dazu überträgt das Fraunhofer ISST seine Erfahrungen aus der Initiative „Industrial Data Space“, in der der souveräne Datenaustausch zwischen Unternehmen konzipiert wird, auf das Wohnumfeld in einem Quartier. „Wir kümmern uns darum, dass die Daten sicher und vertrauensvoll ausgetauscht werden“, so Daniel Tebernum vom Fraunhofer ISST. „Wir entwickeln einen Softwarebaukasten, aus dem die Bewohner ohne Programmierkenntnisse neue Dienste einfach und schnell erstellen können, und untersuchen, wie diese Dienste über Sprachsteuerung genutzt werden können.“


| Weitere Information: www.quartier-der-zukunft.de

Multifunktionen in urbanen Räumen - CEO Lutz Heuser im Interview

Keine Zeit im Stau verlieren, schneller einen Parkplatz finden, schadstofffreiere Luft einatmen oder auch weniger Lärmbelastung – kurz gesagt: mehr Komfort und Lebensqualität im täglichen Leben. Das wünschen sich viele Bürger in ihren Städten und Kommunen. In der Smart City von morgen kann das zum Alltag werden.

 

Hess LL LHeuser

Die voranschreitende Urbanisierung und die damit verbundenen Herausforderungen – unter anderem in Infrastruktur, Mobilität und Energie – kommen in nahezu allen Bereichen der Gesellschaft zum Tragen. Ein Umdenken in Bezug auf Verbrauch, Ressourcen und Umwelt ist gefragter denn je. Technologische Fortschritte wie das Internet der Dinge (IoT, aus dem Englischen „Internet of Things“) bieten Städten und Kommunen die Chance, intelligente Lösungskonzepte für die vernetzte Gesellschaft bereitzustellen und damit die Lebensbedingungen der Bürger im Sinne des Allgemeinwohls nachhaltig zu verbessern.


Eine smarte Stadt nutzt innovative Informations- und Kommunikationstechnologien, um städtische Prozesse und Abläufe – zum Beispiel im Verkehrsmanagement, in der öffentlichen Verwaltung oder in der Energieversorgung – neu zu strukturieren und um sie schneller, transparenter und effizienter zu gestalten.

Dazu ist jedoch eine Menge an Daten erforderlich. Diese werden unter anderem mittels unterschiedlicher Sensoren an ausgewählten Punkten der Stadt erfasst, an intelligenten Schnittstellen analysiert und teils in Echtzeit-Diensten oder Applikationen angeboten.


Von dieser digitalen Transformation profitieren alle — inklusive die Städte selbst: Eine integrierte Stadtentwicklung erfüllt schließlich die Erwartungen und Wünsche der Bürger nach einer lebenswerten Stadt der Zukunft.

Hess GmbH Licht + Form hat den CEO der [ui!] group - Dr. Lutz Heuser über die aktuellen und stetig steigenden Herausforderungen von Städten, Gemeinden und Regionen insbesondere in den Bereichen Infrastruktur, Mobilität, Energie und Nachhaltigkeit interviewt. Hierbei wurden u.a. folgende Fragen beleuchtet:

  • Was treibt Städte dazu an, eine „Smart City“ zu werden?
  • Welche Vorteile ergeben sich dadurch für Städte, deren Einwohner und Gäste?
  • Wo liegen aus Ihrer Sicht die Schwerpunkte zukünftiger Entwicklungen?
  • Sie entwickeln hierfür Software-Lösungen für Städte und Kommunen. Was sind das für Lösungen?
  • Wie sehen die ersten Gespräche hierzu mit einer Stadt und Kommune aus und wie gehen Sie ein solche Projekt an?
  • Wo sehen Sie hierbei die größten Herausforderungen?
  • Welchen konkreten Mehrwert kann die Außenbeleuchtung beisteuern?
  • Haben Sie in Ihren Projekten bereits über die Beleuchtung hinausgehende Funktionen in Außenleuchten integriert?
  • Was bieten Sie als Software-Unternehmen der Stadt konkret an Hardware-Komponenten an?
  • Welchen „smarten“ Nutzen hat dabei die Stadt bzw. Kommune durch die Integration von zusätzlichen Funktionen in multifunktionale Leuchten? 
  • Wo sehen Sie weiteres Potenzial für Smart City-Anwendungen?


| Das komplette Interview finden Sie hier: www.hess.eu